Neuigkeiten und Aktionen

Es ist ein Zeichen von Schwäche, zu verbieten, was wir fürchten.

Am Mittwoch, den 13.12.2017, findet um 20 Uhr der letzte Stammtisch des Jahres 2017 statt. Wir wollen gemeinsam mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Rückblick auf das vergangene Jahr halten um anschließend auf das neue Jahr zu blicken. Außerdem wartet eine kleine Überraschung auf jeden Besucher.

Wir freuen uns auf Euch im Jägerstüble!

Marwein und Großklaus am 06. September bei der Bürgerliste

Diskussionsabend im Vorfeld der Bundestagswahl und der im Oktober folgenden Bürgermeisterwahl.

Am Mittwoch, den 06.09.2017 besucht Landtagsabgeordneter Thomas Marwein die Gemeinde Oberharmersbach. Mit dabei ist auch der Bundestagskandidat der Grünen, Norbert Großklaus. Wir wollen mit beiden Politikern und den Gästen unter anderem über die E-Mobilität in Oberharmersbach und die steigende Verschuldung der Gemeinde, sowie die anstehende Bürgermeisterwahl diskutieren. Beginn ist um 19 Uhr und wir laden alle interessierten Bürger dazu ein.

Ein Gemeinderat kocht
 
Roland Buttgereit, am 14.Oktober 2016:
 
"Auf Wunsch zahlreicher Fans"
 
Unglaublich viele Menschen im Tal haben mich angesprochen und sich meinen Auftritt im ZDF "Küchenschlacht" angesehen,
selbst bei "Damm's Oktoberfest" wollten völlig unbekannte junge Leute eine Selfie mit mir machen.
Ich habe mehr mit ein paar spitzbübischen oder gar provozierenden Bemerkungen gerechnet, aber so viel positive Reaktionen, unglaublich.
Alle bei der Küchenschlacht gekochten Gerichte kann man über www.zdf.de/ mediathek/ küchenschlacht/Rezepte herunter laden,
heute veröffentlichen wir hier das Rezept der "Russischen Soljanka".
So eine Suppe, die beim zweiten Aufkochen noch besser wird und beim Dritten unglaublich lecker schmeckt, wenn dann überhaupt noch genug übrig ist.
Irgendwann mal koche ich sie für alle meine/ unsere Fans der BL.

Meine Vorspeise:

Russische Soljanka

( Suppe / Arme Leute Essen- Reste der Woche )

Zutaten für 2 Personen :250 gr. Kartoffeln ( mehlig kochende )

2 verschiedene Wurstsorten (einfache Salami, Bierwurst ) je 150 gr.

2 große Zwiebeln, mehrere saure Gurken am besten im Glas und in Gurkenlake

1 Fl. Ketchup oder Letscho,

Salz, Pfeffer, Kümmel, gekörnte Brühe/ Maggi, eine Tomate, saure Sahne,

Petersilie,

200gr. Butter zu Braten

2 Scheiben Toastbrot

 Equipment :

Kochtopf für Suppe

je eine Pfanne fürs Anbraten der Wurst

 Zubereitung :

Kartoffeln schälen und waschen, anschließend in kleine Scheiben schneiden, anbraten

Wurst in kleine Scheiben schneiden und anbraten

Zwiebeln klein würfeln und zum Ende hin dazu geben, anbraten

das Ganze mit Gemüsebrühe auffüllen und Ketchup dazu und aufkochen, köcheln lassen

saure Gurken in Würfel schneiden und in die Suppe und die restlichen Zwiebeln würfeln und dazu

eine Tomate enthäuten und in Scheiben dazu, alles gut aufkochen und mit Lake der der suaren Gurken auffüllen, abschmecken und ………

 

am Ende einen Klecks saure Sahne in die Mitte der Suppe und garnieren,

die Toastscheiben anrösten und als Beilage dazu ………..  Hmmmmmmmmmmmmmmmmm !

Beim letzten Stammtisch!

 

Bevor wir die Diskussion zum Thema "Windkraft" starteten, ehrte Roland Buttgereit unseren jüngsten Mitstreiter Philipp Meier mit einem Doktorhut für seine herausragende Leistung zum bestandenen Politikstudium. 

 

Im übervoll besetzten Nebenzimmer des "Jägerstüble" war die Stimmung somit gleich von Anfang an harmonisch und gut....

 

Bedenken der Bürger ernst nehmen!

 

Das Thema „Windkraft“ scheint immer mehr Bürgerinnen und Bürger zu beschäftigen. Der Stammtisch der Bürgerliste zu diesem Thema war so gut besucht wie noch nie. In der Aussprache dominierte die Sachlichkeit, wenn auch Emotionen nicht ganz zu unterdrücken waren.

Vertreter der Bürgerinititative „Radlos“ aus dem Wolftal, der Bürgerinitiative Schuttertal und der Interessengemeinschaft Nill waren der Einladung ins Gasthaus „Jägerstüble“ gefolgt.

Dabei zeigte sich, dass das Thema zu komplex ist, um vom einzelnen Bürger überhaupt noch bearbeitet werden zu können. Bauvorschriften und Energieeinspeisungsgesetz, Flächennutzungspläne und wirtschaftliche Interessen von Energiekonzernen und Einzelpersonen, Subventionen und Wirtschaftlichkeit von Anlagen und Regionen scheinen zu einem schier unüberschaubaren Netz verwoben zu sein. Umso mehr, so wurde angemahnt, sei gerade die Kommunalpolitik gefordert, um Entscheidungen transparent zu machen und den Bürger in Entscheidungsprozesse einzubinden. Als Beispiel wurde die Veröffentlichung der Windkraft-Suchflächen innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft Zell a.H. am 20.11.2015 im gemeinsamen Amtsblatt angesprochen. Es fehlten Übersichtskarten, in denen nicht nur die bereits in Betrieb bzw. in Bau befindlichen Anlagen verzeichnet sind, sondern auch alle Suchflächen und Vorranggebiete, sowie mögliche und in Antrag befindliche Standorte für Windkraftanlagen. Ein Teilnehmer berichtete über Informationen, denen zu Folge im Gebiet des Regierungsbezirks Freiburg über 70 Prozent der inzwischen ausgewiesenen Suchflächen bzw. möglichen zukünftigen Standorte auf den Ortenaukreis entfallen würden. 

Kritisch setzten sich die Versammlungsteilnehmer auch mit der Wirtschaftlichkeit bestimmter Standorte auseinander. Hier keimte der Verdacht, dass einige wenige Betreiber auf Kosten der Allgemeinheit subvenioniert würden und gleichzeitig in einer auf den Tourismus angewiesenen Region nicht absehbare Schäden an Umwelt und Natur angerichtet würden.

Einig waren sich die Anwesenden an diesem Abend darüber, dass die Energiewende nicht allein durch die Förderung regenerativer Energien, insbesondere durch die massenhafte Ausweisung von Suchflächen und möglichen Standorten von Windkrafträdern, gelinge. Die Erhöhung der Energieeffizienz und die konsequentere Nutzung von Energieeinspar-Potentialen, beispielsweise bei der kommunalen Straßenbeleuchtung verwiesen, seien mindestens gleichwertige Eckpfeiler einer zukünftigen Energiepolitik.

Angeregt wurde ferner, durch überörtlichen Informationsaustausch und weitere Öffentlichkeitsarbeit den Bürger für das Thema zu sensibilisieren und bisherige mögliche Versäumnisse der Politik bei der Einbindung der Bürger auszugleichen.

 

Karl-August Lehmann

17.09.2016

 

Am vergangenen Montag waren die Gemeinderäte, Mitstreiter und Freunde der Bürgerliste golfen beim Adventure Minigolf in Oberharmersbach. Es hat uns allen viel Spaß gemacht und Gemeinderätin Sonja hat das Turnier verdient gewonnen. Sie wird ihren Unterstützern und Freunden nächstes Jahr die Gelegenheit geben, sich zu revanchieren. 

19.05.2016: Bericht zum Stammtisch vom 11.05.2016
Keine Begeisterung für neues Tourismuskonzept
Bericht zum Stammtisch vom 11.05.2016.pd[...]
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Gedanken zum Tod von Hans Dietrich Genscher

 

….es war Bundestagswahlkampf 2002,

ich bin im Wahlkreis Gotha/ Ilm- Kreis als Kandidat der FDP u.a. gegen eine ehemalige CDU-Bundesministerin angetreten und hatte kurz vorher mit Otto Solms schon ein politisches Schwergewicht im Wahlkampf zu Gast, da erhielt ich die Nachricht, dass die Sparkasse Arnstadt-Ilmenau Hans Dietrich Genscher zu einem Gastvortrag eingeladen hatte.

 

Alle spielten verrückt und auch mir war nicht ohne.

H.D.G. der Architekt der Wiedervereinigung, der Mann wegen dem ich in die FDP eingetreten war in meinem Wahlkreis, bei einer Veranstaltung. Man glaube nicht, wie schwer es war, mich da rein zu zwängen und auch noch den richtigen Platz zu bekommen, nämlich direkt neben ihm.

Bedingung der Sparkassenchefs war, daraus keine politische Veranstaltung zu machen, aber ganz vermeiden konnte/wollte man es wohl nicht……, war Genscher doch immer auch ein Mann der Politik.

 

Ich weiß nicht mehr den Tag, ich weiß nur, dass „Genschman“ seinen Vortrag zum Thema der Wiedervereinigung und den bilateralen Gesprächen zwischen den Supermächten und Deutschland hielt und man hätte eine Stecknadel fallen hören können, so spannend und ergreifend war sein Vortrag.

Anschließend war ein Empfang in der Arnstädter Brauerei, mir wurde die große Ehre zuteil neben H.D. Genscher sitzen zu dürfen.

 

H.D.G. fühlte sich sichtbar wohl in der Runde und er gab zahlreiche Erlebnisse aus seiner Zeit als Außenminister zum Besten, wobei sehr schnell deutlich wurde, dass die Politiker in den USA ihn nicht mochten. Er sie offensichtlich aber auch nicht und so hat er sich mehrfach über deren (Un-)Wissen lustig gemacht. So soll es nach seinen Worten eine amerikanische Außenministerin gegeben haben, welche viele Jahre nach Kriegsende noch immer glaubte, dass Hitler noch lebt.

 

Eine Anekdote aus den vielen Erlebnissen die er zum Besten gab, blieb mir jedoch bis heute bis ins Detail haften, weil sie mit meiner DDR- Vergangenheit zu tun hatte:

In Jugoslawien war Josip P. Titow verstorben (Mai 1980) und anlässlich seiner Beerdigung kamen aus vielen Ländern Abordnungen zu seiner Beerdigung.

Nach kyrillischem Alphabet lief die Abordnung der DDR  (Delegationsleiter war Erich Honecker) vor der der Bundesrepublik Deutschland (BRD) und H.D. Genscher war Delegationsleiter der Abordnung aus Bonn; im Laufe der Kondolenz sprach Honecker Genscher an und fragte nach, warum Bundeskanzler Kohl nicht anwesend ist?

Genscher antwortete, dass Kohl im CDU- Wahlkampf (damals wohl in Rheinland- Pfalz?) eingebunden wäre und deshalb nicht dabei wäre.

Honecker fragte, ob Genscher wohl wüsste, dass er aus dem Saarland stamme  und meinte noch, dass er selbst gern mal Wahlkampf im Saarland machen möchte.

Genscher antwortete 10 Jahre vor der deutschen Wiedervereinigung ganz cool:

„Herr Honecker, was glauben Sie, wie gern ich in meinem Heimatland mal Wahlkampf machen würde?“

Honecker hat wohl gemerkt, dass er sich ein Eigentor geschossen hatte – bekanntlich stammte Genscher ja aus Sachsen- Anhalt/Halle - und sprach nun kein Wort mehr mit ihm.

 

Ich saß mindestens eine Stunde neben Genscher und hätte dringend mal auf die Toilette gemusst, mir war aber klar, dass ich meinen Platz neben ihm nicht wieder bekomme, wenn ich ihn einmal aufgebe und habe so nichts mehr getrunken, nur noch zugehört und viel gelernt.

 

Mich hat diese Begegnung bis heute geprägt, auch darin, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen und auch mal über sich selbst zu lachen.

 

Selten hat mich der Tod eines Politikers so getroffen wie der heute von Hans Dietrich Genscher,

hat er doch zudem die Ereignisse von Prag oder die der deutschen Wiedervereinigung nochmals wach gerufen.

 

Mit Brands Besuch 1970 in Erfurt fing es an, mit Hans Dietrich Genscher hat sich 1989 der Prozess der Wiedervereinigung vollendet;

ich schäme mich nicht der Tränen, die ich heute vergossen habe, als ich vom Tod H.D.G. gehört und die zahlreichen Berichte über sein Lebenswerk gesehen habe.

 

Roland Buttgereit

1.4.2016

 

Die Bürgerliste feierte ihren politischen Aschermittwoch mit viel Satire und Prosa am vergangenen Mittwoch im "Jägerstüble".
Diesmal sehr viel ruhiger und andächtiger, aber dafür nicht weniger angriffslustig.
 
Der Reisende, diesmal als "närrisch Geschickter aus dem Rheinischen Abendland" unterwegs, nahm vor allem Bürgermeister Huber aufs Korn und beklagte besonders dessen Angriff vor einem Jahr, als man die zwei Vertreter der Bürgerliste im Gemeinderat in öffentlicher Sitzung als "Hetzer und Verleumder" bezeichnete und das bis heute nicht zurück genommen wurde. Da hat der "Butti" ganz schön ausgekeilt!
Außerdem waren die zahlreichen Häuser aus den Träumen des BMs in "Buttis" Aschermittwoch-Vers für manch Lacher gut. So bekam das nicht realisierte Gäste- und Wellnesshaus am Ortseingang ebenso sein "Fett" weg, wie auch das bis heute nicht realisierte Käsehaus.
Dann schlug er vor, aus dem bald leeren Schulhaus Riersbach ein erotisches Schulungszentrum zu machen und das gleich dem Kultusministerium zu melden, somit könne man leere Schulgebäude schnell wieder füllen und einer besonderen Bestimmung übergeben.
Er sieht darin doch ein Konjunkturprogramm für Oberharmerbach und meinte, dass die Bärenurlauber das Tal nicht mehr verlassen und sich stattdessen im "Erotischen Schulungszentrum Riersbach" massieren und auf vielerlei Weise verwöhnen lassen werden, denn jedes Stockwerk des Hauses gekommt sein eigenes "heißes Motto"; ganz schnell werde man der reichste Ort im Tal! Roland Buttgereit versprach, das als erstes zu realisieren, wenn er 2017 als Bürgermeister gewählt werden wird.
 
Narri Narro!
 
Sonja Wurth
12.02.2016
 

Mehr Demokratie in der Gemeinde

 

Eine Informations- und Diskussionsrunde mit Thomas Marwein (MdL Bündnis 90/Grüne) gab Einblick in die veränderte Bürgerbeteiligung auf kommunaler Basis. Auch das Thema Flüchtlinge wurde angesprochen.

„Wir wollen eine Stärkung der Demokratie auf kommunaler Ebene“ umriss Thomas Marwein sein Informationspaket. Arbeitskreise aller Fraktionen hätten dieses Anliegen mitgetragen. Wichtig sei vor allem, dass künftig weniger Unterschriften für die Volksinitiative zu einem Gesetzesentwurf erforderlich seien. Ferner seien Zeiträume verlängert worden, um die erforderliche Zahl von Unterschriften für ein Volksbegehren zusammen zu bringen. So seien auf kommunaler Ebene die Hürden für Bürgerbegehren und Bürgerentscheid gesenkt worden. Einschränkungen gebe es lediglich bei der Bauleitplanung, weil hier auch Bundesgesetze greifen würden.

„Es wird leichter, Anträge auf die Tagesordnung einer Gemeinderatssitzung setzen lassen“ fuhr der Grünen-Politiker fort. Man brauche weniger Räte, um ein solches Anliegen durchzusetzen, das Quorum wurde von einem Viertel auf ein Sechstel gesenkt. Ferner hätte es schon länger Standard sein sollen, die Tagesordnung mindestens sieben Tage vor der Sitzung den Räten zuzustellen. Für eine größere Transparenz müssen nicht nur offizielle Verlautbarungen der Kommune zu den Gemeinderatssitzungen im Amtsblatt nachzulesen sein. Marwein nanntedazu das Beispiel „Offenblatt“ aus der Kreisstadt, in dem im Wechsel die einzelnen Fraktionen ihre Meinung äußern könnten. Die Veröffentlichung der Sitzungsvorlagen im Internet ist eine weitere Möglichkeit der Kommune, zukünftig die BürgerInnen über Sitzungsthemen genauer zu informieren.

   

Zum Thema Flüchtlinge schilderte Thomas Marwein die Bemühungen des Landes, das Problem in den Griff zu bekommen. Hier leiste vor allem Feuerwehrmann und Landesbranddirektor Hermann Schröder als Koordinator bei der Unterbringung der Flüchtlinge hervorragende Arbeit. Freiwilligkeit statt Zwang sei bei der Rückführung oberstes Prinzip. Bemängelt wurde, dass es bisher oft an rechtzeitiger Information fehle und vor allem die Bürokratie den Helfern ihre Arbeit erschwere. Die Bevölkerung muss man durch Offenheit mitnehmen.

 

Karl-August Lehmann    13.11.2015

Mehr Bürgerbeteiligung
Gestern wurden im Landtag die Änderungen zur Gemo und LKrO beschlossen. Hier die wichtigsten Ergebnisse:
Wichtigste Ergebnisse Änderung GemO und [...]
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Fotoausschnitt aus dem "Offenburger Tageblatt"

Einschulung der Schulanfänger in Oberharmersbach am Samstag 19.9.2015

Zum Schuljahresbeginn wurden in der Brandenkopf–Schule vom amtierenden Schulleiter,

Herr Matzat, 27 Kinder herzlich willkommen geheißen und empfangen.

Die Kinder der zweiten Klasse hatten einige Vorführungen und Lieder eingeübt um  den „Kleinen“  die Angst vor dem Neuen zu nehmen. Man merkte ihnen den Respekt und die Vorsicht an.

Vom Lied über die Buchstabenfolge im Alphabet über einen Sketch zu  verschiedene Lehrer und deren Eigenarten bis hin zu einem Abschlusslied, welches auch die „Neuen“ mitsingen durften, war es eine sehr gelungene Eröffnungsfeier in der Aula der Schule.

 

Es hat Spaß gemacht, der Ungezwungenheit der Kinder zu zuschauen und wir haben uns sehr wohl gefühlt in der Runde mit Lehrern, Eltern, Großeltern, Tanten, Onkels und Geschwister der neuen Schüler und Schülerinnen. Wie sich später heraus stellte, hatten wir beide versucht uns an unseren ersten Schultag zu erinnern, was leider nicht gelang, 1961 bei Roland und 1971 bei mir, das ist schon ein langes Stück zurück.

 

Erstmals, nach Einführung der Inklusionsklassen, gibt es eine solche auch an der Brandenkopfschule. Wir hatten den Eindruck, dass das einige Neuerungen im Schulsystem gibt und offensichtlich kümmern sich auch viel mehr Lehrer und Lehrerinnen um die Kinder, was sicher nicht von Nachteil sein wird.

 

Aufgefallen ist uns, dass eine Veranstaltung wie diese Schuleinführung unter sehr beengten Platzverhältnissen und mit sehr schlechter Akustik auskommen muss. Viele Erwachsene fanden keinen Sitzplatz und mussten vor den Glasabschlüssen im Foyer stehen bleiben. Da ja bestimmt noch andere Schulveranstaltungen in dieser Aula der Schule stattfinden, fragen wir uns: Muss das sein?

Es wird in Zukunft mehr Platz in diesem Schulgebäude geben und wir sollten uns Gedanken darüber machen, ob und wie man die Aula vergrößern könnte.

 

Vor der Veranstaltung redeten Herr Matzat und ich über den geplanten Arbeitskreis zur Planung der Neugestaltung des Schulhofes. Der neue Pausenhof soll bis kommenden Sommer fertig sein – zur großen Jubiläumsfeier der Schule im Dorf. Im Haushalt 2015 der Gemeinde sind die Mittel dafür bereit gestellt, es sollte bald los gehen, denn der Winter naht und ein Jahr ist schnell vorbei!

 

Um 11 Uhr wurden die Erstklässler zum Gruppenbild zitiert und anschließend mit dem Bus zur Grundschule ins Jauschbachtal gefahren um an ihrer ersten Unterrichtsstunde teil zu nehmen.

 

Für uns war es eine schöne Feierstunde und für mich der erste offizielle Auftritt als Schulbeauftragte der Gemeinde Oberharmersbach. Gefreut hat mich, dass mit Roland Buttgereit wenigstens noch ein weiterer Vertreter der politischen Gemeinde anwesend war.

 

 

Sonja Wurth

24.9.2015

Streichs Apell zum begegnen und Ängste abbauen, vedient unseren Respekt - ab Minute 25:04:

„Jeder fünfte Baden‑Württemberger zählt zur Generation 65+"

Unterschiede im monatlichen Nettoeinkommen von Männern und Frauen

Der Anteil der Generation 65+ an der Gesamtbevölkerung wächst seit Jahrzehnten zunehmend. Nach den Ergebnissen des Mikrozensus lebten im Jahr 2014 knapp 10,7 Millionen Menschen in Baden‑Württemberg, davon waren gut 2,1 Millionen bzw. 20 Prozent 65 Jahre und älter. Zu Beginn der 1960er-Jahre zählte nur jeder zehnte Baden‑Württemberger zur Generation 65+, 1980 hatte der Seniorenanteil 15 Prozent und im Jahr 2000 gut 16 Prozent betragen. Im Jahr 2014 waren fast 56 Prozent der älteren Baden‑Württemberger Frauen (fast 1,2 Millionen), rund 44 Prozent Männer (knapp 943 000).

Die monatlichen Nettoeinkommen von Männern und Frauen der Generation 65+ unterscheiden sich deutlich. Fast 46 Prozent der älteren Frauen bzw. gut 520 000 hatten im Jahr 2014 weniger als 900 Euro zur Verfügung, dies traf jedoch nur auf knapp 12 Prozent (fast 107 000) der Männer zu. Ein monatliches Nettoeinkommen von 2000 Euro und mehr hatten rund 29 Prozent der Männer im Alter von 65 Jahren und älter zur Verfügung (knapp 271 000), bei den Frauen lag dieser Anteil bei knapp 10 Prozent (fast 113 000). Diese Unterschiede dürften überwiegend auf den unterschiedlichen Umfang der früheren Erwerbsbeteiligung von Männern und Frauen zurückzuführen sein.

Als Quelle für den überwiegenden Lebensunterhalt gaben gut 81 Prozent der Frauen und fast 92 Prozent der Männer ihre Rente bzw. Pension an. Gut 13 Prozent der Frauen im Alter von 65 Jahren und älter waren zur Finanzierung des überwiegenden Lebensunterhaltes jedoch auf die Unterstützung durch Angehörige angewiesen.“

Quelle: http://www.statistik-bw.de/Pressemitt/2015195.asp

 

Roland Buttgereit zum Stammtisch am 13.05.2015:
Bericht von Roland Buttgereit zum Stammt[...]
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Roland Buttgereit und ich waren heute Vormittag anschwimmen! 

Nein, wir haben die Arbeiter im Oberharmersbacher Schwimmbad besucht, ein kleines Päckchen gegen den Durst vorbei gebracht und geschaut, ob unser Freibad bald für die Besucher auf machen kann. Das scheint zu klappen. Nicht nur die beauftragten Firmen schwirren wie die fleißigen Bienen herum, auch unsere Gemeindearbeiter vom Bauhof haben viel getan und sind immer noch dabei alles auf Vordermann zu bringen.

Wie Ihr sehen könnt steht die Sanierung der sanitären Anlagen kurz vor der Vollendung! Gut gemacht und schön ist's geworden!

 

Sonja Wurth, 11.05.2015

 

Die Bürgerliste in Oberharmersbach schließt sich den zahlreichen Gratulanten gern an

und wünscht dem neuen Bürgermeister von Zell a.H.- Herrn Pfundstein- alles Gute, Gesundheit und eine glückliche Hand was seine Amtszeit betrifft.

Vieles was die Entwicklung des ganzen Tales betrifft geht von Zell aus.

Zell war schon immer das Aushängeschild des ganzen Harmersbachtales und wird es auch weiter sein, damit hat auch der Bürgermeister für das Tal eine besondere Bedeutung.

Herr Pfundstein hat im Wahlkampf einen sehr besonnenen und weitsichtigen Eindruck gemacht,

darauf vertraut auch die Bürgerliste in Oberharmersbach.

Kirchturmpolitik für einzelne Orte wird unserem Tal nicht nutzen. Nur wenn wir zusammen stehen und gemeinsam für unser Tal arbeiten, werden wir alle was davon haben,

das wünschen wir uns auch vom neuen Bürgermeister in Zell.

Bürgerliste Oberhamersbach

Sonja Wurth/ Roland Buttgereit

15.3.2015

Von der Fasendkarte bis zum

"Wahrsager aus dem Land der Pyramiden"

gab es viel zu Lachen -

nur beschlossen haben wir nix (doch: nächstes Jahr gibt es das wieder!)

Lustig und politisch war er, der "närrsiche Bürgerstammtisch" im Jägerstüble

am vergangenen Mittwoch: www.jaegiblog.com

Protokoll von Karl-August Lehmann zum Stammtisch der Bürgerliste am Mittwochabend, den 14.01.2015:

 

Gemeindethemen diskutiert

 

Oberharmersbach (kal) Zum Teil kontrovers diskutierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim monatlichen Treffen der Bürgerliste aktuelle gemeindepolitische Themen. Dabei standen das Thema Schule und Leader-Projekte auf der Tagesordnung.

Bedauert wurde allgemein, dass der Bestand der Hauptschule/Werkrealschule der Brandenkopf-Schule gefährdet und wohl nur noch eine Frage der Zeit sei. Dabei war man sich einig, dass trotz des guten Rufes der Schule Sachzwänge die Weiterführung der Jahrgänge nach der Grundschule nicht mehr zuließen. Die Hauptschule leide allgemein unter einem „Imageproblem“. Der von den Eltern über Jahre hinweg gewünschte Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung und rückläufige Geburtenzahlen würden auch bei einem möglichen Regierungswechsel keine andere Alternative zulassen. Um dennoch die Bedeutung der Schule zu unterstreichen, hat die Bürgerliste den Antrag für die Wahl eines „Schulbeauftragten“ gestellt.

Äußerst interessant waren die Vorschläge, um dann die künftig freiwerdenden Räume sinnvoll zu nutzen. Hier wurde vorgeschlagen, für das „Leader-Projekt“ Initiativen wirklich nach dem „bottom-up“-Verfahren („von unten“, aus der Bevölkerung heraus) auszuarbeiten.

Die Meinung der Diskussionsrunde zu den von der Gemeinde beabsichtigten „Leader-Projekt“ war einhellig. Oberharmersbach soll kein „Museumsdorf“ werden, sondern die Attraktivität des Ortes müsse gefördert werden, um junge Bürgerinnen und Bürger zu halten. Der Vorrang gelte einem raschen Ausbau des Breitbandnetzes und die weitere Förderung des ÖPNV.

Mit Interesse wurde die neuerliche Bewerbung eines Kandidaten für den Bürgermeisterposten in der Nachbarstadt Zell a.H. verfolgt.

Nach mehreren Gesprächen hat der Gemeinderat der Bürgerliste Roland Buttgereit am Dienstag, 21.01.2015 ein Gespräch im Büro des Ministerpräsidenten Kretschmann.
Hierüber wird Buttgereit beim nächsten monatlichen Treffen dann berichten.

Mit Humor wurde ferner festgestellt, dass die wohl auf einem Schreibfehler im Jahresrückblick der Gemeinde im Amtsblatt vom 09.01.2015 basierende Amtszeit für Roland Buttgereit als dritter Bürgermeisterstellvertreter, obwohl man ihm keine Verfehlungen nachweisen konnte, nach 72 Stunden genau so abrupt endete, wie sie begonnen hatte. 

Die Freunde, Mitstreiter und Gemeinderäte der Bürgerliste wünschen Euch ein besinnliches Weihnachtsfest und viel Glück im neuen Jahr! 

Wir sehen uns wieder am Mittwoch, den 14.01.2015, zum Bürgerstammtisch im Jägerstüble! Bis dahin - bleibt gesund!

 

Der Neujahrstag ist die einzige wichtige Veränderung, die von selber eintritt.

Pavel Kosorin

Mittwoch, 10.12.2014: Michael Mathuni vom E-Werk-Mittelbaden und Manfred Breig führten sehr informativ und kurzweilig durch den Abend am vergangenen Mittwoch im Gasthaus Jägerstüble! Danke an die Beiden und an die Gäste aus dem Ort und dem weiteren Umkreis für den gelungenen Abend!

Mittwoch, den 10.12.2014 um 19 Uhr, findet der nächste Bürgerstammtisch im Jägerstüble statt! Die Bürgerinitiative "Bürger schaffen Energiewende" Oberharmersbach hat zusammen mit der Bürgerliste ein sehr interessantes Thema für die Bürger von Oberharmersbach vorbereitet:

„Mit der Sonne zum eigenen Strom“ – klimafreundlich und wirtschaftlich.
Die Motivationsgrundlage für die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des eigenen Hauses kann unterschiedlich sein. Neben wirtschaftlichen Aspekten ist es vor allem auch Idealismus für die Umsetzung der Energiewende und ein entsprechendes Umweltbewusstsein.
Photovoltaik-Anlagen auf dem eigenen Dach gibt es schon lange. Neu ist, möglichst viel des produzierten Stroms selbst zu nutzen, da die Einspeisevergütungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz sinken. Außerdem benötigen Sie durch die eigene Stromerzeugung weniger Strom aus dem Netz. Das spart Energiekosten.
Die Bürgerinitiative „Bürger schaffen Energiewende“, Oberharmersbach veranstaltet am Mittwoch, 10. Dezember 2014, um 19:00 Uhr im „Jägerstüble“ in Oberharmersbach einen Informationsabend zum Thema „Eigenstromerzeugung und –nutzung“.
Als Referent wird Herr Michael Mathuni vom E-Werk Mittelbaden u.a. das Projekt „E>service//Solardach“ des regionalen Energieversorgers den interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorstellen.

Philipp Maier, Roland Buttgereit, Sonja Wurth

Uns ist es Ernst damit, Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungsprozesse der Gemeinde mit einzubinden. Die Informationen die wir im Netz ständig präsentieren, sind das Eine. Die Oberharmersbacher sollen sich aber auch mit ihren Anliegen und Anregungen direkt an uns beideneuen Gemeinderäte wenden können. Dazu haben wir jetzt, nach Absprache mit dem Gebäudeeigentümer, einen "Kummerkasten", Dorf 58, zwischen Friseurgeschäft Magdalena Spitzmüller und Versicherungsbüro Felix Huber, angebracht. Wir wünschen uns, dass er als reale Anlaufstelle genutzt wird.

Sonja Wurth und Roland Buttgereit

21.10.2014

Da nicht alle Bürger von Oberharmersbach virtuell unterwegs sind, suchen wir noch einen Platz für unseren realen Kummerkasten! Meldet Euch bei Sonja oder Roland, wenn Ihr ein Plätzchen für uns haben solltet! Wir würden uns freuen!

Grillfest mit Freunden und „echten Thüringern“


Zehn Jahre wohnt er nun in dem Ort von dem Freunde in der Ortenau mal gesagt haben:

Da macht man Urlaub, aber dort kann man doch nicht wohnen.

 

Es sind mittlerweile zehn Jahre geworden,

von der Großstadt Erfurt weg in ein Dorf mit 2500 Einwohnern,

weg vom Kino, Theater, Bowling-Bahnen und seinem Fußballverein,

hin zur Natur, zu sehr viel Ruhe und Wald, Wasser und ganz anderen Menschen und trotzdem bringt mich hier niemand mehr weg.

 

Gerade war ich erst wieder ein paar Tage bei meinen Söhnen, meiner Schwiegertochter und meinem Sonnenschein Bruce und genauso gern bin ich wieder nach Oberharmersbach gefahren um am Montag Abend mit lieb gewonnen Freunden – ich nenne ganz bewusst keine Namen um niemand zu bevorzugen - ein paar schöne Stunden zu verbringen und dabei die“ Lieblings Thüringer“ aus Weimar mit Bier aus Alpirsbach im Magen zu vereinen, denn da wuchs zusammen, was zusammen gehört, wie einst im Herbst 1989 Willy Brand schon sagte.

Danke an Sonja, dass Sie uns das Equipment und die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte und besonderen Dank und Freude darüber, dass auch Manfred Breig nach seiner Krankheit wieder unter uns weilte.

 

Und wer es noch nicht geschnallt hat,

es ist Roland Buttgereit, der komische Kauz aus dem Osten ( wie ein feiger Anonymer mal geschrieben hat ), der sein 10-jähriges in seiner neuen Heimat gefeiert hat - am 18.08.2014

Unser Besuch bei der Vorstandschaft der Bürgerenergie Oberharmersbach eG am 4.8.2014:

 

Zuerst einmal vielen Dank an die Herren Zimmermann und Nock für das angenehme und offene Gespräch, für die Informationen rund um das Nahwärmeprojekt.

Für uns war das nach unserem Gespräch erst einmal erledigt, weil es weitestgehend mit dem korrespondierte, was wir in der Zeitung über die Mitgliederversammlung der BEO vom 29.7.2014 gelesen hatten.

Nun ergeben sich aber aus Anrufen und Gesprächen mit Bürgern und einigen BEO- Mitgliedern mit einem mal völlig neue Aspekte und Fragen, welche uns nachdenklich machen und den Verdacht aufkommen lassen, dass die Vorstände der BEO an jenem Montag uns beiden Gemeinderäten gegenüber über eine andere Veranstaltung gesprochen haben, als zahlreiche Betroffene das im Moment tun!

Laut den Informationen einiger Mitglieder der Genossenschaft belaufen sich die Investitionen,

bis jetzt, auf 2,7 Mio. Euro und die BEO hat, bis jetzt, nur ein Eigenkapital durch Mitgliederanteile von 17 % zur Verfügung, das sind nach „Adam Riese“ 459 000 Euro!!!

Die in der Zeitung stehende Zahl von 916 000 Euro wäre als Eigenkapital erforderlich um die Banken mit 30 %  (besser wäre natürlich gar 40 %) zufrieden zu stellen. Diese 916 000 Euro bekommt die Genossenschaft aber nur zusammen, wenn sie genug Fördergelder und die Baukostenzuschüsse, der Anschlusswilligen, schon als Vorfinanzierung erhalten, was bezweifelt werden muss.

 

Wir fragen uns:

Ist es richtig, dass die Finanzierung bei den Banken noch gar nicht steht und eine Bürgschaft der Gemeinde unabdingbar ist?

Wir können uns erinnern, dass wir die Herren von der Vorstandschaf das schon am Montag, den 4.8.2014, gefragt hatten; diese ließen das weitestgehend offen und nun wird uns aber berichtet, dass die Vorstandschaft das an der Mitgliederversammlung den BEO- Mitgliedern als unbedingt und notwendig verkauft hat.

Wenn man nun die Unterstützung der Gemeinderatsmitglieder für derartige Maßnahmen braucht, dann ist spätestens an der Stelle Offenheit und Ehrlichkeit notwendig!

Wenn die Vorstände mit ihrem Geld ins Risiko gehen ist uns das egal, aber wenn sie mit dem Geld der Bürger jonglieren, nicht mehr!

 

Wir fragen uns außerdem:

Ist es richtig, dass die alten Verträge von „solarcomplex“, eine Wärmelieferungsgarantie bis Ende 2014 beinhalten?  Ansonsten steht es jedem Vertragsunterzeichner frei  sofort auszusteigen oder Schadensersatzansprüche geltend zu machen?

Das meinte Roland Buttgereit u.a. mit seiner mehrfach geäußerten Frage nach dem „Worst Case“ und scheinbar handelt es sich hier um einen solchen. Sind die Vorstände auf die sich ergebenden Konsequenzen vorbereitet und wie wollen sie der Verantwortung gerecht werden, welche viele Bürger in sie gesetzt haben und ihr Geld der Genossenschaft anvertrauten?

 

Man ist einem Gemeinderatsmitglied gegenüber nicht verpflichtet, besonders ehrlich oder offen zu sein. Jedoch erwarten wir schon, dass man uns als Personen und das uns von den Bürgern des Ortes gegebene Amt und Vertrauen achtet. Sollte sich herausstellen, dass die Herren Vorstände uns nicht die Wahrheit gesagt haben, erachten wir das als klare Missachtung unseres Amtes und unserer Verantwortung den Bürgern gegenüber, ungeachtet dessen würden wir Ihnen das auch persönlich übel nehmen.

Roland Buttgereit, Sonja Wurth - 12.8.2014

Am Montag, den 14.07.2014, war konstituierende Sitzung im Rathaus von Oberharmersbach. Unser Bericht dazu folgt in Kürze unter "Aktuelles aus dem Gemeinderat".

Danke an Hermann Kornmayer für das Foto!

Roland Buttgereit, neues Gemeinderatsmitglied, schreibt am 05. Juli 2014 ein paar Gedanken zur Kommunalwahl 2014:

 

Als 2009 das Ergebnis der Grünen Liste in Oberharmersbach fest stand, habe ich mir vorgenommen zur nächsten Kommunalwahl wieder eine Liste aufzustellen, die Zahl der Kandidaten zu mehren und auch jemand zu finden, der richtig Stimmen sammeln kann.

Ich habe mich tatsächlich und regelmäßig mit dieser Frage beschäftigt.

 

Mein Engagement im Zusammenhang mit SPES und daraus resultierend der AK Energiewende lies mich einige Bürger im Ort kennenlernen, mit denen mich grüne, ökologische und nachhaltige Gedanken im Umgang mit Energie und der Entwicklung von Oberharmersbach verbunden haben. Leider wurde diese Konstellation 2011 etwas gestört und aus einem schlagkräftigen Team um Oliver Heizmann stiegen fünf engagierte Bürger aus  bekannten Gründen aus.

Jemand hatte damals zu mir gesagt:

„An dem Tag als ihr ausgestiegen seid ist eines der sinnvollsten und nützlichsten Projekte für Oberharmersbach gestorben.“ Aus einem 12 Mio. EURO Projekt mit einer überragenden Zustimmung im Ort wurde in kürzester Zeit ein lahmes Teil. Die Zustimmung nahm erschreckend ab und das war kein Wunder, denn nun wurden die Bürger nur noch häppchenweise informiert, die Standortfrage scheiterte an den betroffenen Bürgern, welche sich vom Bürgermeister über-  und hintergangen fühlten.

 

Aus den Standortgegnern entwickelte sich ein neues Team. Eine Bürgerinitiative mit dem Ziel einer Energiewende wurde gegründet und dazu kamen dann noch zwei neue Mitglieder der Bündnis 90/ Grünen, welche es mittlerweile in Oberharmersbach gab.

Mit Sonja Wurth, welche nicht lange Zeit brauchte um ihr „JA“ zur Kandidatur zu erklären, hat dann alles angefangen. Philipp Maier und Gerd Hilgers Kandidatur war Ehrensache. Wen sollten wir noch ansprechen?

Es gelang uns letztlich eine junge, leider mit nur einer Frau besetzte Liste aufzustellen.

 

Wir werden bis heute von Bürgern des Ortes unterstützt, die leider aus z.T. familiären Gründen und wegen gesundheitlicher Probleme nicht mit auf die Liste wollten. Manchen stört das „Grün“ im Hintergrund, obwohl wir schon lange den Nimbus, der öffentlich Kleinkinder stillenden, Socken strickenden, langhaarigen Spinner abgelegt haben. Aber wir sind eben in Oberharmersbach und da sind Farbenspiele schon noch relevant und spielen eine größer Rolle als anderswo. Bedauerlich war auch, dass sich ein paar sehr intelligente und von mir persönlich sehr geachtete Menschen komplett aus diesem Teil des öffentlichen Lebens zurück gezogen haben.

Einige dieser potenziellen Kandidaten hätten im Wahlausgang weitere interessante Entwicklungen bringen können! Schade für den Ort und für mich ein qualitativer Verlust!

 

Der Wahlkampf begann und wir hatten (Sonjas Idee) was ganz interessantes, tolles vor: Wir wollten zeigen, warum es lohnt sich für Oberharmersbach zu engagieren. Wir wollten ein Video über unseren Ort drehen und es mit dem „Happy- Song“ unterlegen, mal etwas ganz anders machen und da passierte es:

Der Sprecher der Liste wurde während einer Autofahrt ohnmächtig, es gab einen schweren Unfall in Löcherberg mit Totalschaden und auf dem Weg ins Krankenhaus/ im Krankenhaus kamen noch zwei Herzstillstände dazu. Das Ende vom Lied - ein Herzschrittmacher und die Frage, ob ein „weiter so und durch“ unter den Umständen überhaupt noch Sinn macht.

Kaum war ich aus dem Krankenhaus ging mir die Presseberichterstattung über eine Gemeinderatssitzung zur Neuverschuldung der Gemeinde im Zuge der Ortskernsanierung so gegen den Strich, dass nachfolgend auch noch der Pressevertreter mit mir streiten wollte.

 

Und um den Sack richtig voll zu machen stand am Morgen des 8.5.2014 das Telefon nicht mehr still;

irgendein Feigling hatte die dumme Idee einigen Kandidaten der Bürgerliste mit anonymen, beleidigenden Vorwürfen die Suppe/ eine erfolgreiche Kandidatur zu versalzen.

Landeskriminalamt/ Polizei – alles Leute mit denen man freiwillig eigentlich nichts zu tun haben will,

waren in den nächsten Tagen häufiger Gesprächspartner, als die Mitstreiter und…

…was hat‘s gebracht?

 

Sonjas nächste gute Idee- sie nannte es virales Marketing - auf eine Karte mit Kuh als letztes Wahlkampfmittel zu setzen, machte noch mal richtig Spaß und dann …

am Wahlsonntag stand kurz vor Mitternacht fest, dass nun die Bürgerliste mit zwei Vertretern am Sitzungstisch im Gemeinderat  (GR) dabei ist.

 

Sonja Wurth – die Chefin der „Service- Wüste und Persönlichkeit verletzende“ (zitierter Text aus dem anonymen Brief) Inhaberin des Jägerstüble - mit aus dem Stand 967 Stimmen und ich, „der ostdeutsche, komische Kautz, der nur verbrannte Erde hinter sich lässt“ (ebenfalls zitiert), - habe meinen Stimmenanteil aus 2009 auch noch mal um gut 45% auf 427 Stimmen gesteigert - wir sind nun mit dabei.

Ich habe mit dem Gedanken gespielt aus gesundheitlichen Gründen „Nein“ zusagen, aber zahlreiche Bürger haben mich angesprochen und mit meiner Wahl Wünsche und Hoffnungen verbunden, ich werde mein bestes versuchen.

 

Ich will nicht verhehlen, dass es Bürger im Ort gibt, die mich nicht im Gemeinderat sehen wollten ( ja sogar ein paar ganz prominente, aber die geben das öffentlich nicht zu)  und mir das auch ganz deutlich gesagt haben. Sogar ein Kamerad aus der Bürgerwehr meinte:

„Wie können die Oberharmersbacher nur so blöd sein und  einen wie dich, noch dazu einen Grünen, in den Gemeinderat zu wählen?“. Dieser Spruch ist nicht auf meinem Mist gewachsen, wie bisweilen von Leuten, die mich nicht gewählt haben, behauptet worden ist, aber so viel kann ich noch ab.

Allen die mir ihre Stimme gegeben haben, haben es getan, damit sich im Gemeinderat was ändert und ich verspreche daran mit zu arbeiten. Es wäre ja auch blöd, sich aufstellen zu lassen, sich zu engagieren (was niemand bestreiten kann) und dann zu meckern, wenn das Projekt erfolgreich war – oder?

 

Wir werden das ganze Prozedere Gemeinderat - sofern wir es beeinflussen können - offener, ehrlicher machen.

Wir werden unsere eigenen Berichte aus der Gemeinderatssitzung veröffentlichen und unsere Entscheidungen erklären.

 

Im Kummerkasten dürfen sich die Bürger melden und uns fragen, uns beauftragen im GR nach zu haken.

Aber auch gleich mal eine Bitte an der Stelle:

Wir werden auf anonyme Dinge nicht reagieren, denn jeder der was vorzutragen hat kann, darf und soll seinen Namen nennen. Eine Möglichkeit uns persönlich anzusprechen gibt es. Wir werden nichts veröffentlichen, was beleidigend ist oder unsachlich erscheint!

Wer so was vor hat, kann ja immer noch anonyme Briefe an die Bürger im Ort schreiben.

 

Und niemand soll glauben, dass derjenige Feigling mit dem anonymen Brief davon kommt!

Es gibt eine (heiße) Spur, der die zuständigen Behörden nachgehen. Politische Angriffe gegen ehrenamtlich tätige Bürger werden nicht einfach unter den Tisch gekehrt! Ich bin schon sehr gespannt was und wer da raus kommt!

Mittwoch, den 28. MAi 2014: Wahlparty im Gasthaus und Pension Jägerstüble! Die neuen Gemeinderäte der Bürgerliste sind gut drauf! Wir Danken allen Bürgerinnen und Bürgern von Oberharmersbach für Eure Stimmen!

Erste Wahlanalyse

25. Mai 2014: Wir sind drin! Mit 2 Sitzen haben wir es in den Oberharmersbacher Gemeinderat geschafft und bedanken uns für 2431 Stimmen! Spitze!

Wir haben mit Landtagsabgeordneten Thomas Marwein von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am Samstag, den 17.05.2014, das "grünste Produkt aus Oberharmersbach" besichtigt. Danke an Rolf Rombach für die sehr engagierte und tolle Führung durch den Betrieb Rombach-Nur-Holz! 
Die Ereignisse im Wahlkampf waren unter anderem eines der Themen, die wir in der anschließenden kleinen Gesprächs- und Diskussionsrunde am Stammtisch ansprachen - Thomas gab uns wertvolle Tipps und berichtete aus seinen Erfahrungen. Danke herzlich an Thomas Marwein für einen interessanten Nachmittag!

Am Montag, den 31.03.2014, machten sich 3 Kandidaten der Bürgerliste - Roland Buttgereit, Sonja Wurth und Philipp Maier - auf nach Bad-Peterstal/Griesbach um dort vom Tourismus-Chef Axel Singer Tipps und Ratschläge zu bekommen. Der Tourismus im Nachbartal legte in den vergangenen Jahren mit zweistelligen Übernachtungszahlen zu und so war es ein sehr informativer Nachmittag mit vielen wertvollen Erkenntnissen für uns und die Zukunft unseres Dorfes! Danke nach Bad Peterstal-Griesbach für die freundliche Unterstützung! Besonders an Axel Singer, für seine Zeit, die er uns geschenkt hat!
"73 % der Deutschen wollen im Urlaub "Natur erleben" - da hat Oberharmersbach doch einiges zu bieten und eine Basis auf die man aufbauen kann, oder?"

Wir treffen uns regelmäßig jeden 2. Mittwoch im Monat.

Unsere Treffen finden im

Gasthaus Jägerstüble,

Oberharmersbach, 

um 20 Uhr statt.

Wir freuen uns immer über interessierte Gäste!

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